Am längsten an Nr 1 in Folge: Federer 237, Connors 160,
Lendl 157, Sampras 102, Hewitt 75, McEnroe 58, Agassi
52, Borg/Nadal 46.
Insgesamt 24 Spieler erreichten die Nr.1-Position seit der Einführung
der Weltrangliste 1973, darunter auch Patrick Rafter für eine und
Carlos Moya für zwei Wochen.
Sampras beendete als einziger Spieler 6 Jahre in Folge als Nr.1 (93-98).
Außer ihm konnten nur 4 Spieler mindestens 5 Jahre ihrer Karriere an der Spitze
der Weltrangliste beenden: Federer (5), Lendl, McEnroe und Connors (je 4).
Der älteste Nr.1-Spieler war Andre Agassi mit 33 Jahren und 4 Monaten in 2003.
Jüngste Nr.1 war 2001 Lleyton Hewitt AUS mit 20 Jahren und 8 Monaten.
Übrigens: der jüngste Wimbledonsieger aller Zeiten war Boris Becker mit 17
Jahren und 6 Monaten (1985).
Der älteste Top 10-Spieler jemals war Ken Rosewall AUS mit 41 Jahren (1975).
Am längsten in den Top Ten der Weltrangliste, nämlich über 12 Jahre, standen
Jimmy Connors und Ivan Lendl.
Die meisten Wochen (seit Einführung der Weltrangliste 1975) standen in der
Damen-Weltrangliste an 1:
Steffi Graf 377 - davon 186 in Folge, Martina Navratilova 331 - zusätzlich 3 Jahre
die Nr.1 im Doppel, Chris Evert 260, Martina Hingis 209, Monica Seles 178,
Serena Williams 123, Justine Henin 117, Lindsay Davenport 98, Amelie
Mauresmo 39
Steffi Graf beendete 8 Jahre als Nr. 1, Navratilova 7 Jahre und Evert 5 Jahre.
Die längsten Siegesserien (auf allen Belägen) legten Guillermo Vilas ARG mit 46
(77), Ivan Lendl TCH mit 44 (81-82), John McEnroe USA mit 42 (84) und Björn
Borg und Roger Federer mit je 41 (79/80 bzw. 06/07) hin.
Die meisten Einzeltitel in seiner Karriere gewann Jimmy Connors: 108. Es folgen
Lendl 94, McEnroe 77, Federer 67, Sampras 64, Borg/ Vilas 62, Agassi 60.
Einbeziehung der Doppel verändert die Reihenfolge zugunsten von McEnroe. Er
holte noch 75 Titel im Doppel und kommt so auf 152 zusammen, gefolgt von
Connors 128, Nastase RUM und Okker NED je 108, Smith USA und Lendl je 100,
Vilas 77, Sampras 66, Agassi 61.
Den Rekord für die meisten Einzeltitel in einem Jahr (1977) hält nach wie vor
Guillermo Vilas (16).
Die besten Jahresbilanzen legten John McEnroe 1984 mit 82-3 Matches und
Martina Navratilova 1983 mit 86-1 Matches hin.
Navratilova gewann auch die meisten Einzeltitel in ihrer Karriere: 167, gefolgt
von Evert Lloyd 157, Graf 107, Court 92, Goolagong 68, King 67.
Einbeziehung der Doppel steigert ihre Dominanz noch um ein Vielfaches:
Navratilova 331, King 168, Evert 162, Court 140, Graf 118, Goolagong 79
Längste Siegesserien bei den Damen: Navratilova 74 (84), Graf 66 (89-90),
Navratilova 58 (86-87), Court 57 (72-73), Evert 55 (74), Navratilova 54 (83-84)
Die beste Siegesquote seiner Karriere (Sieg/Niederlage) hat Rafael Nadal
(82,32%), knapp gefolgt von Björn Borg (82,29%).
Das meiste Preisgeld, über 57 Mill. Dollar, verdiente Roger Federer. Dann folgen
Sampras (40 Mill.), Nadal, Agassi, Federer und Becker. Siebter ist schon
Y.Kafelnikov RUS, der mit Dauerspielen auf über 20 Mill. kam.
Bei den Damen haben Graf, Davenport, Navratilova, Hingis, Henin und die
Williams Sisters alle etwa 20 Mill. an Preisgeld verdient. Nach dem Motto “Sex
sells” sind da aber auch einige Damen mit Zusatzeinnahmen zu Mega-
Verdienerinnen geworden, bei denen die sportliche Leistung eher durchwachsen
war (Sharapova, besonders Kurnikova).
Schnellste je gemessene Aufschläge bei einem offiziellen Turnier:
Ivo Karlovic KRO 251 km/h (2011)
Venus Williams USA 209 km/h (1998)
Die meisten Asse in einem Match:
2. 103 Nicolas Mahut FRA - beide erzielten diese Anzahl im längsten Match aller
3. 78 Ivo Karlovic (KRO, 2,08m groß) gegen Stepanek im Davis Cup 2009.
4. 55 Ivo Karlovic gegen Bracciali in Wimbledon 2005
5. 51 J. Johansson (SWE) gegen Agassi (!) bei den Australian Open 2005
6. 49 R. Krajicek NED 1999 bei den US Open gegen Kafelnikov.
Allen Spielern außer John Isner nutzte das As-Feuerwerk nichts - sie verloren ihre
Matches! (s. auch “Zählweise”!)
Die meisten Asse in einer Saison schaffte Goran Ivanisevic 1996. Der Kroate
hämmerte 1477 Bälle unerreichbar ins Aufschlagfeld.
Die meisten Doppelfehler in einem Match unterliefen Marc Rosset. Der Schweizer
haute dem Franzosen Clement im Davis Cup 2001 zwar 48 Asse um die Ohren,
produzierte aber auch sagenhafte 30 Doppelfehler! Nach 5 Stunden und 47
Minuten hatte er das Match genauso verloren wie die anderen „Könige der Asse"!